Aktuelle Nachrichten

Zu einer Ortsbegehung in Boxtal trafen sich am 11.05.2009 die Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten sowie interessierte Bürger am Gemeindezentrum in Boxtal. Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher Peter Eckert machte man sich auf den Rundgang.
Erste Station war der Spielplatz. Ein Ärgernis hier sei das jährlich von den Platanen verursachte Laub. Wünschenswert wäre eine andere Begrünung. Auch einige Spielgeräte sind inzwischen in die Jahre gekommen und erfüllten nur noch bedingt die gesetzlichen Vorgaben.
Auf dem Weg zum Kindergarten zeigte der Ortsvorsteher die am gegenüberliegenden Hang gelegenen besonders geschützten FFH-Sondergebiete. Problematisch sei hier vor allem, dass die direkt am Waldrand verlaufenden Flächen von Wildschweinen durchwühlt werden und die geschützte Flora und Fauna dadurch zerstört werde.
Mustergültig in Schuss ist der Kindergarten in Boxtal. Dies sei nur Dank einer jahrzehntelangen Unterstützung durch den Förderverein möglich. Bürgermeister Hofmann bestätigt, dass der Einsatz dieses Vereines Beispielcharakter habe bezüglich dessen, was eine aktive Elternschaft bewirken könne. Stadtrat und Fördervereinsmitglied Rolf Döhner ergänzte, dass es sich bei der Unterstützung nicht nur um Arbeitseinsätze, sondern vor allem auch um finanzielle Unterstützung im beträchtlichen Maße handele.
Über den „Franz Krebs“-Steg, der nach Wunsch der Bevölkerung wieder einmal einer dringenden Sanierung bedarf, und den Lindenplatz (siehe Bild) begab man sich zum Friedhof. Aktuell stehe hier die Diskussion über den Standort des Grüngutsammelbehälters und die weitere Nutzung des alten Teils des Friedhofes, sowie der diesen Teil abgrenzenden Mauer, an.
Ein großer und lang gehegter Wunsch der Boxtaler ist es, das jetzt leerstehende ehemalige Schulgebäude einer vernünftigen Nutzung zuzuführen. Die Lage direkt neben der Kirche und die teilweise historische Bausubstanz machen dies allerdings sehr schwierig. Von Seiten der Stadt wurden schon verschiedene Expertisen erstellt, ein Investor ist aber noch nicht gefunden worden.
Zum Abschluss des Rundgangs besichtigte man die neue Küche im Gemeindezentrum. Auch hier wurde ein Großteil der Umbaumaßnahmen von der Bürgerschaft in Eigenleistung übernommen. Das Ergebnis ist eine den modernen Anforderungen voll entsprechende Küche geworden, die bei keinen Veranstaltungen Wünsche offen lasse.
Ortsvorsteher Peter Eckert betonte noch, dass das Gemeindezentrum in Boxtal den Namen Gemeindezentrum zu Recht verdiene. Beinahe jeden Tag werden die Räume von unterschiedlichsten Organisationen und Vereinen genutzt. Die Räumlichkeiten hätten sich zu einem Zentrum des dörflichen Gemeinschaftslebens entwickelt.
In der abschließenden Diskussion mit den Bürgern wurde noch der Wunsch geäußert, für Fußgänger einen zusätzlichen Steg an der Querung der L2310 des Wildbaches anzubringen.
