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Ortsbegehung in Rauenberg

rauenberg

Ortsvorsteher Siegbert Weis begrüßte die anwesenden CDU-Kandidaten am Rathaus (alte Schule). Man sei froh, dass sowohl in diesem Gebäude als auch im gegenüberliegenden "Haus der Vereine" alle Räumlichkeiten ganzjährig genutzt werden. Besonders angetan waren die Kandidaten von dem ordentlichen Zustand des Jugendraumes.

Im "Stadtpark" erläuterte der Ortsvorsteher die Problematik des an dieser Stelle komplett eingefassten Raubaches. Im Stadtpark und bei den der Straße gegenüberliegenden Grundstücke versuche man durch bewußt eingebaute Vertiefungen das Wasser im Hochwasserfall über diese Vertiefungen wieder in das Bachbett zu leiten.

Als eine der schönsten Schulen kann man wohl die Eichwald-Grundschule bezeichnen. Nicht nur die nach modernsten Richtlinien gebauten Räume, sondern auch die Tatsache, dass man von jedem Zimmer direkt die freie Natur erreichen kann, wird von Schülern und Lehrern gelobt.

Für den dringend erforderlichen Ausbau der Zufahrt zur Grundschule sind die Mittel bei der Regierung beantragt. Ob und wann der Ausbau tatsächlich durchgeführt wird, stehe noch nicht fest.

Als Aufgabe für kommende Jahre stehe auch die Sanierung des Sportheimes an. Hier arbeite die Stadt an einem gemeinsamen Konzept mit dem Sportverein.

Erfreulich sei, dass alle ausgewiesenen Bauplätze verkauft sind und auch bebaut werden. Für den kommenden Stadt- und Ortschaftsrat werde es die Aufgabe sein, ein neues Baugebiet auszuweisen. Neben der Erweiterung des jetzigen Baugebietes stehe aber auch ein Ortskernabrundung hinter dem Kindergarten zur Diskussion.

Auf dem Weg zum Friedhof konnten sich die Kandidaten davon überzeugen, dass für das in die Jahre gekommene Feuerwehrgerätehaus dringender Handlungsbedarf besteht.

In hervorragendem Zustand präsentierte sich der Friedhof, der von ortseigenen Kräften gepflegt wird. Lediglich an der Aussegnungshalle stehen jetzt kleinere Sanierungsmaßnahmen an.

Den größten Spielplatz im Stadtgebiet mit den meisten Spielgeräten konnten die Kandidaten auf dem Weg zum Kindergarten bewundern.

Bei dem in Trägerschaft der Pfarrgemeinde liegenden Kindergarten besteht vor allem im Außenbereich dringender Handlungsbedarf. Bürgermeister Hofmann sichert zu, dass sobald von Seiten des Trägers die Kosten ermittelt sind, die Stadt ihren Anteil an der Sanierung tragen werde.

In dem mit interessierten Bürgern gut gefüllten Gasthaus "Stern" stellten sich die Kandidaten nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Heinz Hofmann den Anwesenden vor.

Folgende Wünsche wurden aus der Bürgerschaft an die Kandidaten herangetragen:
- Säuberung des Bachverlaufs des Raubachs von Bewuchs und querliegenden Stämmen.
- Fertigstellung des fehlenden Teilstückes des Fahrradweges zwischen Boxtal und Tremhof.
- besseres Konzept zur Entwässerung von Wald- und Feldwegen.
- bessere Pflege des Grillplatzes, insbesondere frei schneiden der Zufahrt.